Jahresbericht 2017

Im letzten Jahresbericht beendete Karl-Erivan W. Haub sein Vorwort mit dem Hinweis, dass „die Zukunft jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden muss“. Ein Motto wird zum Titel. 

Ein Sprichwort sagt, dass Glück und Trauer manchmal sehr nah beieinanderliegen. Leider musste auch die Unternehmensgruppe Tengelmann diese Erfahrung in den letzten Monaten machen. Nach dem fulminanten Jubiläumsjahr 2017, in dem das 150-jährige Firmenbestehen gefeiert wurde, ereilten die Unternehmerfamilie in jüngster Zeit gleich zwei schwere Schicksalsschläge. Am 6. März 2018 verstarb Erivan Haub im Alter von 85 Jahren. Kaum fünf Wochen später kehrte Karl-Erivan W. Haub von einer seiner geliebten Bergtouren am Matterhorn nicht mehr zurück; er gilt seit dem 7. April 2018 als vermisst. Beide haben – jeder auf seine Weise – das Familienunternehmen Tengelmann nachhaltig geprägt. 

Auch Christian W. E. Haub trägt die Tengelmann-DNA, von der sein Bruder oft sprach, in sich: Seit dem Generationswechsel haben beide als Co-CEOs eng zusammengearbeitet und alle wesentlichen Entscheidungen gemeinsam getroffen. In diesem Sinne wird Christian Haub als nun alleiniger Geschäftsführer auch weiter handeln.

Das Unternehmen ist nach dem umfassenden Transformationsprozess der letzten Jahre grundsolide aufgestellt. Das sieht man auch am Ergebnis des Jubiläumsgeschäftsjahrs 2017, das das Unternehmen mit einem konsolidierten Nettoumsatz von 7,5 Mrd. Euro und somit einem Plus von 3,8 Prozent abgeschlossen hat. Hauptverantwortlich hierfür sind die strategischen Geschäftsfelder, die jeweils in ihrem Bereich eine marktführende Position einnehmen.

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