Meilensteine

1984
Verkaufsstopp für Schildkrötensuppe und Froschschenkel, um einen Beitrag zum Erhalt der beiden bedrohten Tierarten zu leisten. Seitdem sind Frosch und Schildkröte das Umweltzeichen der Unternehmensgruppe Tengelmann.
1984
Ausstattung aller Filialen mit Sammelbehältern für Altbatterien zur Wiederverwertung oder umweltgerechten Entsorgung.
1986
Einführung der Eigenmarke „Naturkind”.
1987
Auslistung aller phosphathaltigen Vollwaschmittel zum Schutz der Gewässer.
1988
Einsatz eines Verpackungsingenieurs im Geschäftsbereich Logistik, der gemeinsam mit Lieferanten und der Verpackungsindustrie die Problematik der Verpackungsverbesserung und -reduzierung diskutiert und mögliche Lösungswege aufzeigt.
1988
Unterstützung der „Tutzinger Erklärung zur umweltorientierten Unternehmenspolitik” durch Erivan Haub.
1988
Auslistung aller FCKW-haltigen Spraydosen als Beitrag zum Klimaschutz.
1988
Präsentation eines neuen LKW-Typs, der aufgrund seiner besonderen technischen Ausstattung als lärmarm eingestuft wird.
1989
Verzicht auf den Verkauf von isländischen Fischereiprodukten, um einen Beitrag zur Rettung der Wale zu leisten; seit Island den Walfang eingestellt hat, werden diese Produkte wieder angeboten.
1989
Auslistung aller quecksilberhaltigen Batterien zur Verminderung des Sondermülls.
1989
Aufforderung an alle Lieferanten, so bald wie möglich für „chlorfrei gebleichte” Zellstoffprodukte zu sorgen.
1989
Auslistung von PVC-Einweg-Getränkeflaschen.
1990
Wissoll-Entwicklung des „food pack” – ein essbarer Waffeleinsatz in Pralinenschachteln als Beitrag zur Reduzierung des Müllberges.
1990
Herausgabe einer kostenlosen Umweltbroschüre mit vielen Verbrauchertipps zur Reinhaltung von Boden, Luft und Wasser und zur Schonung der Ressourcen, die in den damals 3.850 deutschen Filialen der Unternehmensgruppe ausgelegt wird.
1990
Beteiligung der Unternehmensgruppe Tengelmann am Rußfilter-Großversuch des Bundesumweltministeriums.
1991
Ausgabe der Broschüre „Öko-Logistische Verpackungsanforderungen” als bindende Richtlinie für alle Lieferanten zur Reduzierung der Packstoffe und Optimierung der Verpackungen.
1991
Start der Büro-Umweltschutz-Sammelinitiative (BUSSI) in der Mülheimer Zentrale der Unternehmensgruppe Tengelmann. Da das getrennte Sammeln von Abfall und Wertstoffen am Arbeitsplatz einen sinnvollen Beitrag zum Abbau des Müllberges leistet, sind diesem Beispiel auch die Geschäftsfelder Plus, Kaiser’s/Tengelmann und Wissoll gefolgt.
1991
Verleihung des Tengelmann-Umweltpreises anlässlich des Tengelmann-Forums 1991 an die Winzergemeinschaft „Grüner Wingert”.
1991
Zulassung der Chep-Mehrweg-Halbpalette mit dem Ziel der Einsparung von Packstoffen durch Mehrwegsysteme.
1991
Auslistung aller chlorgebleichten Papierartikel.
1991
Stiftung einer Professur „Wirtschaft und Umwelt” an der York University in Toronto, Kanada, durch Erivan Haub.
1992
Präsentation eines neuartigen Mehrwegsystems für Transportverpackungen; 60.000 Tonnen Verpackungseinsparung pro Jahr wären bei flächendeckendem Einsatz möglich.
1992
Umstellung des Gartensortiments auf umweltfreundliche Produkte in allen deutschen Filialen des Firmenverbundes. Die Geschäftsfelder Plus und kd listen deshalb reinen Torf sowie alle synthetisch-chemischen Pflanzenschutzmittel aus. Die Drogeriemarktkette kd streicht zusätzlich alle rein mineralischen Düngemittel aus dem Sortiment.
1992
Plus führt als erster national vertretener Discounter in allen Filialen Mehrwegflaschen ein.
1992
Ausstattung aller Filialen mit Recyclingboxen zur Rücknahme von Umverpackungen; die Verpackungen werden dem Recycling zugeführt.
1992
Kostenlose Ausgabe von 3 Mio. Kundenbroschüren zum Thema „Vom richtigen Umgang mit Verpackungen” in allen Filialen.
1992
Umstellung der Eigenmarke „Naturkind” auf Rohstoffe und Zutaten, die ausschließlich aus kontrolliert-ökologischem Landbau stammen.
1992
Umfassender Praxistest des innovativen Mehrwegsystems MTS von Februar bis August.
1992
Errichtung der Läger in Bottrop-Boy, Ottendorf-Okrilla und Tuningen nach umweltgerechten Baukonzepten (z. B. Nutzung von Wind- und Sonnenenergie, Dachbegrünung, verbesserte Wärmedämmung, etc.).
1992
Entwicklung und Test eines Mehrweg-Waschpulverbehälters im eigenen Hause.
1992
Maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung der Obst- und Gemüse-Mehrwegsteige „IFCO” (= International Fruit Container) und Einführung dieser Klappsteigen zur Packstoffeinsparung.
1993
Test eines lärmarmen LKW, der mit einem Lärmdämmpaket (80 dB (A)), einem lärmarmen Boden und einer lärmschluckenden Beschichtung der Ladebordwand versehen ist.
1993
Piloteinsatz von LKW mit Oxidationskatalysatoren, durch die eine erhebliche Reduktion der Schadstoffe erreicht werden kann.
1993
Inbetriebnahme von FCKW-freien Kühlanlagen in zwei Filialen der Unternehmensgruppe zu Testzwecken.
1993
Auslistung aller norwegischen Produkte, um einen Beitrag zur Rettung der Wale zu leisten. Erst wenn Norwegen das Washingtoner Artenschutzabkommen von 1973 anerkennt und den Walfang einstellt, werden die Geschäftsbeziehungen wieder aufgenommen.
1993
Erstausgabe der firmeneigenen Kundenumweltzeitschrift „TUN” (Tengelmann Umwelt Nachrichten), die in allen Filialen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt.
1993
Beginn des Austausches FCKW-haltiger Kühlflüssigkeiten in alten Kühlanlagen. Neue Geräte werden ausschließlich mit FCKW-freien Kühlmitteln ausgestattet.
1993
Großversuch mit Müllsäcken und Einkaufstüten aus Recyclingmaterial.
1993
Start des Fritz-Kids-Clubs in Grosso-Magnet-Märkten; der Club bereitet in Umweltmagazinen und Sammelbüchern wichtige Zusammenhänge aus Natur und Umweltschutz für Kinder verständlich auf.
1993
Ernennung Erivan Haubs zum Mitglied eines neu gegründeten „Umweltrates” der Universität Wyoming/USA.
1993
Test einer selbstentwickelten Mehrweg-Joghurt-Steige.
1993
Schirmherrschaft des Internationalen Forschungsforums IFF 93 in Essen, das sich mit dem Thema „Mensch - Verkehr - Umwelt” befasst.
1993
Teilnahme Erivan Haubs als Ehrenmitglied an der ersten Sitzung des Earth Council in Costa Rica. Der Earth Council ist eine nichtstaatliche Organisation für Umwelt- und Entwicklungsfragen, die im Anschluss an den Weltumweltgipfel in Rio de Janeiro (Juni 1992) gegründet wurde.
1993
Offizieller Start des „Erivan Haub Program in Business and the Environment” an der York University in Toronto.
1994
Präsentation der neuen, biologisch abbaubaren Verpackung aus Biopur von Wissoll auf der ISM.
1994
Angebot eines Waschmittelnachfüllbehälters in allen kd- und Kaiser’s- und Tengelmann-Filialen, der die Kunden zu einem verstärkten Gebrauch von Nachfüllbeuteln anhalten soll.
1994
Übernahme der Schirmherrschaft über die Aktion „Kids zeigen Flagge” der Umweltorganisation Earth Day International durch Erivan Haub.
1994
Ausbildung der ersten kd-Umweltberater für die Betreuung der Kunden in den Filialen.
1994
Auslieferung des Informationsleitfadens „Richtig sortieren und entsorgen” zur Abfall- und Wertstoffsammlung für alle Filialmitarbeiter.
1994
Einführung des ökologisch vorteilhaften PE-Milchbeutels im Mehrwegkasten in allen Kaiser’s- und Tengelmann-Filialen. Plus übernimmt diese Innovation für seine Filialen in der Region Berlin.
1994
Einsatz eines Mehrweg-Transport-Systems (SECO) für Eier in allen Kaiser’s/Tengelmann-Filialen. Durch diese Mehrwegsteige werden die Einwegkartons eingespart.
1994
Gründung einer Naturschutzgruppe für Kinder durch den Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Unternehmensgruppe Tengelmann in Wiesbaden.
1994
Auslistung aller Tropenhölzer durch OBI – ein Beitrag zur Rettung des Regenwaldes.
1995
Anpflanzung einer Streuobstwiese in Bottrop zur Feier der erfreulichen Bilanz des seit 1993 durchgeführten Projektes zur Reduktion von Papier in den Un­terneh­menszentralen in Mülheim und Wiesbaden: Von ca. 15 Mio. Blatt Pa­pier können 9 Mio. eingespart wer­den; das sind 59 % oder 45 Tonnen pro Jahr.
1995
Durchführung eines bundesweiten Malwettbewerbs für Kinder und Jugendliche durch die firmeneigene Kundenumweltzeitschrift „TUN” als Beitrag zum Europäischen Naturschutzjahr.
1995
Großes Kinderumweltfest bei Kaiser’s Berlin im Anschluss an den Weltklimagipfel.
1995
„Parade for the Planet” in New York: 25 deutsche Preisträger der Umweltaktion „Kids zeigen Flagge” nehmen auf Einladung Erivan Haubs daran teil. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Unternehmensgruppe Tengelmann und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). Ziel der Kooperation ist der Know-how-Transfer und die gegenseitige Unterstützung bei der Durchführung von Umweltprojekten.
1995
Ersteinsatz von 5 Elektroautos der Marke Hotzenblitz bei der Unternehmensgruppe Tengelmann.
1995
Spatenstich für den Bau des Informationsgebäudes im NABU-Naturschutzzentrum „Blumberger Mühle” im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Dieses Projekt wird jährlich mit 100.000 DM von der Unternehmensgruppe Tengelmann unterstützt.
1995
Spende an den Schulbauern- und Naturschutzhof Recklinghausen in Höhe von 45.000 DM, um die dringend notwendige Anschaffung von Tieren und Gerätschaften zur Biotoppflege zu ermöglichen.
1995
Einführung der gemeinsam mit der Molkerei Bauer und der Firma Schoeller International entwickelten Mehrwegsteige für Joghurtbecher in allen Kaiser’s/Tengelmann-Filialen.
1996
Entscheidung, bei Kühlmöbeln in neuen Filialen nur noch Kältemittel zu verwenden, die weder ozonschicht- noch klimagefährdendes Potenzial aufweisen.
1996
Start eines großen bundesweiten Fritz-Umweltwettbewerbes für Kinder durch die Großflächen-Filialen Grosso – Magnet.
1996
Einführung von Glasabdeckungen bei Kühlmöbeln, um Energie einzusparen.
1996
Validierung der Quack + Fischer GmbH nach der EG-Öko-Audit-Verordnung.
1997
Eröffnung des NABU-Informationszentrums Blumberger Mühle, das mit der Unterstützung der Unternehmensgruppe Tengelmann errichtet wurde.
1997
Relaunch der Umweltzeitung TUN zum 16-seitigen Umweltmagazin. Das Magazin wird kostenlos an die Kunden zur Information herausgegeben.
1997
Validierung des Kaiser’s-Fleischwerkes in Viersen nach der EG-Öko-Audit-Verordnung.
1997
Zertifizierung der Verkaufsregion Kaiser’s Viersen als erstes Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels in Europa nach dem Umweltmanagementsystem DIN ISO 14 001.
1997
Zertifizierung der Verkaufsregion Plus Bottrop als erster Lebensmitteldiscounter in Europa nach dem Umweltmanagementsystem DIN ISO 14 001.
1998
Start einer großangelegten Umweltkampagne, bei der mit originellen Motiven und Texten über den Umweltschutz und das Engagement der Unternehmensgruppe informiert wird.
1998
Validierung des Holzverarbeitungswerks in Sachsen nach der EG-Öko-Audit-Verordnung.
1998
Validierung der Region Kaiser’s Viersen mit über 25 Standorten als erstes europäisches Handelsunternehmen nach der für Dienstleistungsbetriebe gültigen Öko-Audit-Verordnung. In allen Filialen, Lägern und der Verwaltung wurde ein Umweltmanagementsystem eingeführt.
1999
Unterstützung des NABU anlässlich der 100-Jahr-Feier beim Marktfest der Regionen in Potsdam.
1999
Zertifizierung der Region Grosso-Magnet Wiesbaden nach der EG-Öko-Audit-Verordnung.
2001
Errichtung des Ressorts für Qualitätsmanagement, Verbraucherschutz und die Förderung des ökologischen Landbaus.
2002
Plus startet mit Bio-Sortiment. In allen rund 2.700 Filialen werden ausgewählte Bio-Produkte unter dem Namen BioBio verkauft. Damit ist Plus einer der ersten deutschen Discounter der Bio-Produkte mit dem offiziellen Bio-Siegel bundesweit anbietet.
2004
Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem WWF (World Wide Fund for Nature). Ziel des Projektes „Grüne Donau” ist der nachhaltige Schutz des bedrohten Ökosystems im Donaubecken.
2005
Plus listet als erster Lebensmitteldiscounter bundesweit Eier aus Käfighaltung aus.
2007
Aufgrund der Berichterstattung über Missstände bei der Kaninchenhaltung hat Kaiser’s Tengelmann sowohl frische als auch tiefgekühlte Kaninchenfleischartikel ausgelistet.
2007
Erstmals wird eine Emissionsbilanz für alle europäischen Aktivitäten der Unternehmensgruppe erhoben.
2008
Eröffnung des 1. Tengelmann Klimamarktes am Firmensitz in Mülheim an der Ruhr. Der Klimamarkt verfügt über verschiedenste Zukunftstechnologien zur CO₂-Reduktion und hat Modellcharakter für die gesamte Branche.
2008
Die Unternehmensgruppe Tengelmann gehört zu den zehn Unternehmenspartnern des Product Carbon Footprint (PCF) Pilotprojekts Deutschland. Im Rahmen dieses Projekts wurde der CO₂-Fußabdruck exemplarisch an einem 6er-Pack Naturkind-Bio-Freilandeiern erfasst. Das Projekt wird gemeinsam mit der KTAG weiterverfolgt.
2009
Im September 2009 wird der erste Tengelmann Klimamarkt mit dem begehrten GreenBuilding-Zertifikat ausgezeichnet. Damit ist die Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG nun offizieller Partner des GreenBuilding-Programms der Europäischen Kommission.
2010
Der erste Tengelmann Klimamarkt in Mülheim an der Ruhr wird von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zu einem von „365 Orten im Land der Ideen“ 2010 gekürt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten werden im Rahmen des Wettbewerbs zukunftsorientierte Projekte und Ideen ausgezeichnet.
2011
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle (FDP) besucht den ersten Tengelmann Klimamarkt.
2011
In den rund 150 Kaiser’s-Filialen in der Region Berlin-Brandenburg können die Kunden ihre Einkäufe in besonders umweltfreundlichen Tragetaschen verstauen. Die neuen Tüten werden aus „grünem“ Polyethylen hergestellt, einem natürlichen Rohstoff, der aus Zuckerrohr gewonnen wird.
2011
Die durchschnittlich 250.000 Briefe, die die Unternehmensgruppe Tengelmann pro Jahr verschickt, werden ab sofort über den GoGreen-Versandservice der Deutschen Post versendet. Damit leistet das Unternehmen auch künftig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
2011
Karl-Erivan W. Haub weiht die erste Ökostrom-Tankstelle vor dem Tengelmann Klimamarkt ein.
2012
Die Neueröffnung eines OBI-Marktes in Göppingen erhält das Green-Building-Zertifikat der Europäischen Kommission. Der Energiebedarf des 13.500 qm großen Areals soll um mindestens 25 Prozent unter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) liegen. Der Markt verfügt unter anderem über ein Blockheizkraftwerk zur Gewinnung von Wärme und Strom.
2013
TEDi führt erstmalig zur Belieferung von Filialen in NRW einen Elektro-LKW ein. Der umweltfreundliche und geräuscharme zwölf Tonnen schwere Lastkraftwagen hat eine maximale Nutzlast von fünf Tonnen und kann etwa 200 Kilometer zurücklegen.
2014
Die Unternehmensgruppe Tengelmann gründet ein Energieeffizienz-Netzwerk. Die Bundesregierung sowie Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft haben Ende 2014 eine Vereinbarung über die Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken unterzeichnet. Ziel ist es, rund 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke bis Ende 2020 aufzubauen. Aus diesem Anlass hat die Unternehmensgruppe Tengelmann ihre Tochtergesellschaften zu einem solchen Netzwerk zusammengeführt, um damit das gemeinsame Klimaschutzziel konstruktiv mitzugestalten.
2015
KiK wird plastiktütenfrei. Unter dem Motto „Unserer Umwelt zur Liebe“ hat KiK alle Plastiktüten aus den Filialen verbannt. Ab Oktober 2015 gibt es in Deutschland, Österreich und den Niederlanden keine Plastiktüten mehr.