Umwelt- und Naturschutz aus Tradition

Vom familiären Engagement zu einer verantwortungsvollen Unternehmenspolitik

Den Grundstein für das Umweltengagement der Unternehmensgruppe Tengelmann legte Elisabeth Haub im Jahr 1968, als sie zu Ehren ihres Vaters an dessen 100. Geburtstag den Karl-Schmitz-Scholl-Fonds ins Leben rief. Die Enkelin des Firmengründers begriff den Erhalt der Umwelt als Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen. Mit ihrer Stiftung widmete sie sich dem Ziel, auf internationaler Ebene eine rechtlich bindende Basis für den Schutz von Natur und Umwelt zu etablieren. Deutliche Fortschritte auf diesem Gebiet wurden mit der Verabschiedung des Washingtoner Artenschutzabkommens (1973) und der Weltcharta für die Natur durch die Vereinten Nationen (1982) erreicht.

Seit 1980 führt Helga Haub das Engagement ihrer Schwiegermutter fort. Zum Gedenken an das Vermächtnis ihrer Gründerin hat die Stiftung zusammen mit dem Internationalen Rat für Umweltrecht (ICEL) die Patenschaft für zwei Auszeichnungen übernommen. Der Elisabeth-Haub-Preis für Umweltrecht wird seit 1973 verliehen. Mit dem Elisabeth-Haub-Preis für Umweltdiplomatie werden seit 1998 jährlich Personen oder Initiativen ausgezeichnet, die durch ihren Einsatz konkrete Fortschritte im Bereich Umweltpolitik bewirkt haben.