Der Tengelmann-Lauf – zu Gunsten des Behindertensports mit Kindern und Jugendlichen

Bereits 1994 hatte Karl-Erivan W. Haub die Idee, einen Volkslauf zu Gunsten behinderter Kinder und Jugendlicher ins Leben zu rufen. Ein Jahr darauf wurde der 1. Tengelmann-Lauf gestartet, der inzwischen zu einem großen Sportevent herangewachsen ist. Jahr für Jahr steigen sowohl Teilnehmer- als auch Besucherzahlen, was Organisatoren und Begünstigte gleichermaßen freut. Neben dem 10-Kilometer- und den 5-Kilometer-Hauptläufen, den Schülerläufen über 1.000 Meter, dem Mini- und dem 5-Kilometer-Firmenlauf, ist der zweite Hauptbestandteil des Tengelmann-Laufes ein Familienfest auf dem unternehmenseigenen Sportgelände. Hier wird Jahr für Jahr ein großer Teil des Erlöses erzielt. Dieser fließt traditionell an Mülheimer Organisatoren, die sich um den Behindertensport mit Kindern und Jugendlichen bemühen.

Von den Spenden wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise ein Therapiepferd, therapeutische Spielgeräte, behindertengerechte Ski- und Segelfreizeiten, elektronische Kommunikationshilfen sowie behindertengerechte PC-Tastaturen angeschafft.  

Die Behindertenorganisatoren sind jedoch auch bei der Durchführung des Laufes aktiv, sie betreuen beispielsweise das Kinderland. Aber nicht nur das: Von Jahr zu Jahr steigt auch die Zahl der geistig oder körperlich behinderten Läufer.